Was ist eigentlich Ergotherapie und wofür braucht man sie?
Der Begriff Ergotherapie leitet sich aus den lateinischen Begriffen érgon (was so viel wie „Arbeit“ bedeutet und therapeía (das bedeutet „Behandlung“) ab. Bei der Ergotherapie handelt es sich um ein medizinisches Heilmittel, dass die Handlungsfähigkeit und die Selbständigkeit (in der Bewältigung des Alltags) verbessern soll. Die Ergotherapie wird also von Menschen in Anspruch genommen, die von akuter Handlungsunfähigkeit bedroht sind. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. So gibt es einige Menschen, die von Geburt an mit Störungen (z.B. in der Motorik) belastet sind und in der Ergotherapie eine Möglichkeit finden, die eigene Lebensqualität zu verbessern. Andere nehmen an ergo therapeutischen Behandlungen teil, nach dem Sie Beeinträchtigungen durch Erkrankungen (z.B. einem Schlaganfall) erlitten haben.
Die Behandlungskonzepte in der Ergotherapie sind vielfältig. Sie richten sich immer nach den Bedürfnissen der Patienten. Eine Behandlung in der Ergotherapie wird also immer nach den Patienten, ihren Erkrankungen und ihrer aktuellen Lebenssituation ausgerichtet. Oft ist es sogar notwendig das Umfeld des Patienten mit in die Therapie einzubeziehen um ganzheitliche Erfolge zu erzielen.
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